{"id":1453,"date":"2026-08-25T07:26:00","date_gmt":"2026-08-25T07:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/terakuno.org\/?page_id=1453"},"modified":"2026-08-25T12:17:07","modified_gmt":"2026-08-25T12:17:07","slug":"adana","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/terakuno.org\/pb\/adana\/","title":{"rendered":"(DE) BEGEGNUNGEN"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-pb\">Desculpe-nos, mas este texto est\u00e1 apenas dispon\u00edvel em <a href=\"https:\/\/terakuno.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1453\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"DE\">DE<\/a>.<\/p><p><strong><strong>Dr. Adana Om\u00e1gua Kambeba \u2013<\/strong><\/strong><br><strong><strong>\u00c4rztin \u00b7 Indigene Wissensh\u00fcterin \u00b7 Kosmische Diplomatie<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/terakuno.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.48.34-1024x678.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1457\" srcset=\"https:\/\/terakuno.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.48.34-1024x678.png 1024w, https:\/\/terakuno.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.48.34-300x199.png 300w, https:\/\/terakuno.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.48.34-768x509.png 768w, https:\/\/terakuno.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.48.34-1536x1018.png 1536w, https:\/\/terakuno.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.48.34-2048x1357.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Adana Om\u00e1gua Kambeba in der Schweiz 15.\u201323. September 2026<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihres Aufenthalts in der Schweiz bietet Adana Om\u00e1gua Kambeba verschiedene Formate f\u00fcr Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen, Kulturinstitutionen und die interessierte \u00d6ffentlichkeit an.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Adana Om\u00e1gua Kambeba ist \u00c4rztin und Wissensh\u00fcterin des Om\u00e1gua-Kambeba-Volkes. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von indigener Medizin, westlicher Wissenschaft und interkulturellem Dialog. Als erste indigene Frau ihres Volkes im brasilianischen Amazonasgebiet, die Medizin an der Universidade Federal de Minas Gerais studierte, verbindet sie medizinische Praxis mit dem Engagement f\u00fcr die Anerkennung indigener Wissenssysteme als eigenst\u00e4ndige Wissens- und Wissenschaftstraditionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum ihrer Arbeit steht ein ganzheitliches Verst\u00e4ndnis von Gesundheit und Heilung: Der Mensch wird nicht als isoliertes Individuum betrachtet, sondern als Teil eines Beziehungsnetzes zwischen Gemeinschaft, Territorium, Pflanzen, Ahnen und der mehr-als-menschlichen Welt. Als Autorin wissenschaftlicher Publikationen und internationale Referentin entwickelt Adana neue Perspektiven auf Gesundheit, innere Heilung und die Beziehung zwischen unterschiedlichen Wissenssystemen.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Forschung und Vermittlungsarbeit verbindet sie medizinische Wissenschaft mit indigenen Kosmologien, Spiritualit\u00e4t, \u00f6kologischer Verantwortung und kulturellen Rechten. Konzepte wie&nbsp;<strong>Lived Kinships<\/strong>,&nbsp;<strong>Confluence<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Cosmic Diplomacy<\/strong>&nbsp;er\u00f6ffnen dabei neue R\u00e4ume f\u00fcr einen respektvollen Austausch zwischen indigenem und westlichem Wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihrer Arbeit tr\u00e4gt Adana Om\u00e1gua Kambeba zu internationalen Debatten \u00fcber Gesundheit, psychische Gesundheit, Biodiversit\u00e4t, Klimakrise und indigene Rechte bei. Ihre Perspektive steht f\u00fcr eine Medizin der Beziehungen, Verantwortung und F\u00fcrsorge \u2013 und f\u00fcr ein Verst\u00e4ndnis von Gesundheit, das wissenschaftliche Erkenntnis mit kultureller Vielfalt und planetarer Verbundenheit verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Adanas Programm in der Schweiz wird derzeit weiter ausgearbeitet und laufend erg\u00e4nzt. Weitere Veranstaltungen und Anmeldem\u00f6glichkeiten werden in K\u00fcrze ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">16. September 2026 \u00b7 Studio Mare, Neum\u00fcnsterallee 21 im Z\u00fcrcher Seefeld<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kollaboration mit Verein Studio Mare\/Zoe Miku, Psychedelic Salon Susanne Seiler und MushRoom Wailea Zuelch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>17:30 Uhr \u00b7 Lived Kinships \u00b7 Confluence \u00b7 Cosmic Diplomacy<\/strong><br>Vortrag \/ Gespr\u00e4ch f\u00fcr Heilpraktiker*innen, Therapeuten&nbsp;und interessierte \u00d6ffentlichkeit &#8211; 1h PT\/DE<br><br>Eine Einf\u00fchrung in zentrale Konzepte aus Adanas Arbeit und ihrer Perspektive auf indigene Wissenssysteme, Gesundheit und Heilung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche Formen des Wissens miteinander in Beziehung treten k\u00f6nnen \u2013 zwischen indigener Medizin, westlicher Wissenschaft, Spiritualit\u00e4t und einem relationalen Verst\u00e4ndnis von Mensch, Natur und Gemeinschaft.<br>Offen\/Kollekte (keine Anmeldung)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>19:00 Uhr \u00b7 Women\u2019s Circle \u2013 Inner Healing Encounter<\/strong> <br>Zeremonie f\u00fcr Frauen &#8211; 2h PT\/DE<br><br>Ein gesch\u00fctzter Raum f\u00fcr Frauen, der durch Gespr\u00e4ch, Reflexion und indigene Perspektiven auf Heilung, K\u00f6rper, Spiritualit\u00e4t und Verbundenheit einen gemeinsamen Raum f\u00fcr innere Einkehr und Austausch er\u00f6ffnet. Im Mittelpunkt stehen innere Heilung als Beziehungsprozess, indigene Kosmologien, Spiritualit\u00e4t, Pflanzenwissen sowie zeitgen\u00f6ssische Perspektiven auf Gesundheit und F\u00fcrsorge. Mit Rap\u00e9, eine traditionelle Praxis aus der Amazonasregion, bei der eine pflanzliche Tabakmischung mithilfe eines Blasrohrs in die Nase eingeblasen wird. Die Teilnahme ist freiwillig. Audio- und Videoaufnahmen sind nicht erlaubt.<br><br><strong>Ern\u00e4hrungshinweis:<\/strong>\u00a0Bitte nur leicht zu Mittag essen; eventuell gegen 16 Uhr noch ein kleines Zvieri. Danach m\u00f6glichst nichts mehr essen.<br><strong>Kosten: CHF 80 pro Person<\/strong><br>Anmeldung (Link folgt)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">22. September 2026 \u00b7 Universit\u00e4t Z\u00fcrich <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kollaboration mit PROZ \u2013 Psychedelic Research Organization of Zurich und reconnect foundation<br><br><strong>19:00 Von der Renaissance zur Konfluenz: Kosmische Diplomatie und ein neues Paradigma f\u00fcr die psychedelische Wissenschaft im Globalen S\u00fcden<\/strong><br>Lecture\/Learning Encounter f\u00fcr Studierende\/Fachpublickum\/allgemeine \u00d6ffnetlichkeit mit anschliessendem Get-together &#8211; 1.5 h PT\/EN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Diese Vorlesung reflektiert die M\u00f6glichkeiten eines Dialogs zwischen indigenen Wissenschaften und westlicher Wissenschaft anhand des Konzepts der&nbsp;<strong>Kosmischen Diplomatie<\/strong>. Anstatt diese Wissenssysteme als konkurrierend oder gegens\u00e4tzlich zu verstehen, l\u00e4dt sie dazu ein, Wissenschaft als einen Prozess zu denken, der auf Gegenseitigkeit, Respekt und interkultureller Zusammenarbeit beruht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Die Praktiken und Wissenssysteme indigener V\u00f6lker bilden eine wichtige Grundlage der heutigen psychedelischen Forschung. Gleichzeitig stellt dieses Erbe die wissenschaftliche Gemeinschaft vor die Herausforderung, ethischere, gleichberechtigte und verantwortungsvolle Beziehungen zu jenen Gemeinschaften zu entwickeln, die dieses Wissen \u00fcber Generationen bewahrt und weitergegeben haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Die Vorlesung untersucht M\u00f6glichkeiten, Partnerschaften zwischen indigenen Gemeinschaften, Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen, Gesundheitsfachpersonen und der pharmazeutischen Industrie zu st\u00e4rken. Im Zentrum steht dabei die Anerkennung unterschiedlicher Formen der Wissensproduktion und des Umgangs mit Gesundheit und Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Dabei geht es weniger um die Vorstellung eines neuen wissenschaftlichen Modells als um die Einladung zu einer&nbsp;<strong>Konfluenz verschiedener Wissenssysteme<\/strong>&nbsp;\u2013 getragen von Ethik, Interkulturalit\u00e4t, geteilter Verantwortung und einem gemeinsamen Engagement f\u00fcr den Schutz von Menschen, Territorien und der Vielfalt des Wissens, die zur Zukunft von Gesundheit, Wissenschaft und Menschheit beitragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Zielpublikum:<\/strong>\u00a0Forschende, Studierende, Gesundheitsfachpersonen, Vertreter:innen indigener Gemeinschaften, Fachpersonen aus der pharmazeutischen Industrie, politische Entscheidungstr\u00e4ger:innen sowie alle, die sich f\u00fcr den Dialog zwischen indigenen Wissenschaften, westlicher Wissenschaft und psychedelischer Forschung interessieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Encounter l\u00e4dt dazu ein, bestehende wissenschaftliche Paradigmen kritisch zu hinterfragen und \u00fcber neue Formen von interkultureller Forschung, Wissensproduktion und Zusammenarbeit\u00a0nachzudenken. Themenfelder: Indigenous Medicine \u00b7 Indigenous Epistemologies \u00b7 Psychedelic Research \u00b7 Intercultural Health \u00b7 Lived Kinships \u00b7 Confluence \u00b7 Cosmic Diplomacy \u00b7 Decolonial Science<br><br><em>Weitere Informationen und Anmeldung folgen.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Desculpe-nos, mas este texto est\u00e1 apenas dispon\u00edvel em DE. 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